Verlängerte Weihnachtszeit im Westen

Bevor ich von unseren Aufenthalten in den beiden größten Städten im Westen Estlands, Haapsalu und Pärnu, berichte, will ich noch kurz vom letzten Abend in Tallinn erzählen. Wir waren ja noch im Café „Klaus“ am Fischmarkt. Als wir dort ankamen, war es voll, aber wir hatten weder Lust, uns ein anderes Café in der Altstadt zu suchen noch wieder zurück ins Hostel zu gehen, also warteten wir vor der Tür. Zum Glück sahen wir bald zwei Leute hinausgehen und konnten schließlich auf einem Sofa in einer Ecke Platz nehmen. Drinnen herrscht eine tolle Atmosphäre: das Mobiliar wirkt zusammengewürfelt, die Wände sind in einer Farbe irgendwo zwischen dunkelgrün und -blau gestrichen, ein altmodischer hellgrüner Kühlschrank steht im Raum, in der Ecke befindet sich ein Klavier, alle möglichen Bilder und Dinge hängen an den Wänden. Die Gäste waren am Samstag Abend ebenso bunt gemischt: estnische und internationale Studenten, einige Mittvierziger, Kinder, Jugendliche. Wir hatten auf unserem Sofa eine gute Position und konnten das Treiben beobachten. Ein circa zweijähriger blonder Junge im grün gestreiften Pullover klimperte auf dem Klavier herum, die Studenten unterhielten sich abwechselnd auf Estnisch und Englisch, die Familie am Nebentisch hatte anscheinend gerade Nachtisch gegessen, im Nebenraum tauschte eine Gruppe Jugendlicher Geschenke aus. Es war gar nicht so leicht, von dem gemütlichen Sofa wieder aufzustehen, aber irgendwann waren wir müde und gingen zurück ins Hostel. Das „Klaus“ ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert und wird sicherlich von deutlich weniger Touristen besucht als die Cafés mitten in der Altstadt. Stephan fand sein Risotto dort auch sehr lecker und die Preise sind günstig. Also: hingehen, wenn ihr mal (wieder) in Tallinn seid.  Hier noch ein paar Bilder aus Tallinn (viele der Bilder in diesem Post hat Stephan gemacht).

Das „Klaus“ bei Tag
Kleiner Strand beim Fischmarkt
Kleiner Strand beim Fischmarkt
Schloss Kadriorg
Schloss Kadriorg
Statue am Schloss Kadriorg
Statue am Schloss Kadriorg
Schild im Schlosspark. Man soll das Eis nicht betreten.
Schild im Schlosspark. Man soll das Eis nicht betreten.
Schild im Bezirk Kadriorg
Schild in der Nähe des Schlosses
Tafel an einem Fischrestaurant in der Nähe des Vabaduse Väljak (Freiheitsplatz)
Tafel an einem Fischrestaurant in der Nähe des Vabaduse Väljak (Freiheitsplatz)
Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt
Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt

Am Sonntag Morgen fuhren wir mit dem Bus nach Haapsalu. Der Tallinner bussijaam (Busbahnhof) ist inzwischen fertig umgebaut. Im Januar war er noch eine einzige Baustelle, jetzt ist er sehr chic. Es gibt sogar Ticketautomaten, die einzigen, die ich in Estland je gesehen habe. So muss man jetzt nicht mehr anstehen und kann auch noch auf den letzten Drücker ein Busticket kaufen.

Ticketautomat am Busbahnhof
Ticketautomat am Busbahnhof

Auch die Wartehalle ist neu gestaltet. Kann sich wirklich sehen lassen. Der Bus braucht eine Stunde und 15 Minuten bis nach Haapsalu, zwischendurch hält er in Risti und einigen anderen kleinen Orten. Die Strecke ist schön und weniger langweilig als zum Beispiel die von Tallinn nach Tartu, da der Bus zeitweise über schmale Straßen im Wald fährt. Man merkt bald, dass man nach Westen fährt, die Landschaft erinnert dann schon ein bisschen an Hiiumaa.

In Haapsalu angekommen machten wir uns als erstes auf die Suche nach unserem Hostel. Wir übernachteten im „Tiiker„, das sowohl vom Busbahnhof (der in Haapsalu direkt an dem stillgelegten und nur noch als Museum dienenden Bahnhof liegt) als auch von der Innenstadt nicht weit entfernt ist. Es befindet sich in einem sehr schönen grünen Holzhaus. Fürs Einchecken war es noch zu früh, aber bei Kertu, die das Hostel führt, durften wir unsere Koffer schonmal abstellen. Sie war sehr nett und wir merkten gleich, dass wir in einem sehr schönen, familiären Hostel übernachten würden. Sie erzählte noch, dass wir uns Küche und Bad mit einer alten estnischen Frau teilen würden, die ganz begeistert war, als sie erfuhr, dass deutsche Gäste kommen würden, denn so könnte sie Deutsch üben. Wir machten aber erst einen Rundgang an der piiskopilinnus (Bischofsburg), in der Altstadt und am Wasser. Wir hatten uns gewünscht, Haapsalu im Schnee sehen zu können, das war uns nicht vergönnt, stattdessen war es trüb, aber immerhin trocken und mit etwa 4 Grad ziemlich mild. Haapsalu ist aber, wie ich finde, bei jedem Wetter eine Reise wert. Leider mussten wir feststellen, dass der Eisbär, der sonst beim Kursaal im Wasser steht, nicht da war. Vielleicht wird er im Winter aus dem Wasser genommen, damit er nicht einfriert? Aber eigentlich wäre er auf einer Eisfläche ja besonders passend. Oder vielleicht wird er einfach nur gereinigt und/oder repariert, wer weiß.

Nach einer Portion pelmeenid (eine Art russische Tortellini mit Hackfleischfüllung) mit hapukoor (saure Sahne) in der sehr gemütlichen Hostelküche lernten wir auch die alte Dame kennen, die dann allerdings den Rest des Tages in ihrem Zimmer verbrachte. Anscheinend war sie doch nicht so erpicht darauf, mit uns Deutsch zu sprechen. Das Hostel jedenfalls ist wirklich wunderschön, jedenfalls der Bereich, in dem wir untergebracht waren. Er befindet sich unter dem Dach und umfasst nur zwei Zimmer, ein Doppel- und ein Einzelzimmer. Der Rest besteht aus einem großen Wohnzimmer und einer offenen Küche, alles sehr geschmackvoll und mit viel Holz eingerichtet. Die Zimmer und der Gemeinschaftsbereich sind für ein Hostel sehr gut ausgestattet, es gibt sogar eine Spül- und eine Waschmaschine, eine Schublade mit verschiedenen Tee- und Kaffeesorten, einen Föhn, diverse Kosmetika, einen Fernseher mit DVD-Player und einigen DVDs, ein prall gefülltes Bücherregal (sogar mit ein paar deutschen Büchern) und so weiter und so fort. Unser Zimmer war total gemütlich und bot auch einen Schreibtisch, einen Sessel und einen kleinen Kleiderschrank. Das Ganze gibt es im Winter für nur 15 Euro pro Person und Nacht, im Sommer zahlt man 19 Euro, was ja immer noch sehr günstig ist. Wir waren richtig traurig, dass wir nur eine Nacht in diesem tollen Hostel verbringen konnten. Es wäre auch die perfekte Unterkunft für einen Urlaub zu dritt, aber man kann wohl auch alleine oder zu zweit die ganze Etage buchen, auf der wir untergebracht waren. Solltet ihr jemals in Haapsalu übernachten wollen, versucht, im „Tiiker“ ein Zimmer zu bekommen, ihr werdet euch fühlen wie in einem typisch estnischen Ferienhäuschen – und das für wenig Geld.

Nach dem Essen haben wir nochmal eine kleine Runde durch die Stadt gedreht und dabei einen tollen Souvenirladen, Ehe ja Ehtne (Schmuck und Echtes?) entdeckt. Obwohl außer uns und einem älteren norwegischen Ehepaar anscheinend keine Touristen um diese Jahreszeit in Haapsalu waren, hatte dieser recht große Laden sogar sonntags nachmittags geöffnet. Er war etwas anders als die üblichen Souvenirshops, es gab eine große Auswahl an Weihnachtsbaumdeko, tolle handgeschnitzte Holzsachen, Spielwaren, und einige Dinge, die ich so noch in keinem anderen Laden gesehen habe. Ich habe nur ein paar Ohrringe gekauft, hätte aber am liebsten noch viel mehr erstanden. Aber man muss ja an den Platz im Koffer und ans Portemonnaie denken, schließlich brauche ich auch noch einige Mitbringsel. Als wir den Laden wieder verließen, war es schon dunkel. Jetzt, Ende Dezember, bleibt es schon länger hell als Anfang des Monats, von etwa 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Mit der Weihnachtsbeleuchtung und dem großen Weihnachtsbaum auf dem lossiplats (Schlossplatz) sah Haapsalu im Dunkeln sehr schön aus. Wir waren an diesem Tag, wie auch schon am Tag zuvor, sehr viel zu Fuß gegangen und daher etwas müde, außerdem ist Haapsalu mit seinen circa 11.000 Einwohnern sehr übersichtlich, man hat schnell alles gesehen. Leider kamen wir auch erst auf die Idee, das raudteemuuseum (Eisenbahnhmuseum) zu besuchen, als es schon geschlossen hatte. Also verbrachten wir den Rest des Tages im Hostel. Ich hatte ja letztes Jahr im Herbst ziemlich viele Bilder aus Haapsalu bei schönerem Wetter gepostet, deshalb hier nur ein paar wenige von gestern.

Beim Hostel um die Ecke befindet sich ein orthodoxer Friedhof mit Kapelle
Beim Hostel um die Ecke befindet sich ein orthodoxer Friedhof mit Kapelle

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Steg am Wasser
Steg am Wasser
Weit und breit kein jääkaru (Eisbär) zu sehen
Weit und breit kein jääkaru (Eisbär) zu sehen

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Weihnachtsbaum in der Innenstadt
Weihnachtsbaum in der Innenstadt
Die Bischofsburg
Die Bischofsburg

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Am Lossiplats (Schlossplatz)
Am Lossiplats (Schlossplatz)
In einer Seitenstraße
In einer Seitenstraße
Am Wasser. Da müsste man ein Haus (und ein Boot) haben.
Am Wasser. Da müsste man ein Haus (und ein Boot) haben.
Kleine Überschwemmung
Kleine Überschwemmung

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Heute mussten wir dann früh aufstehen, denn es fährt täglich nur ein einziger Bus von Haapsalu nach Pärnu. An sechs Tagen in der Woche fährt der um 10:35 Uhr ab, montags allerdings schon um 07:15 Uhr, so dass wir noch im Stockdunkeln das schöne Hostel verlassen und zum Busbahnhof laufen mussten. Wir hatten das Gefühl, mit den Rollgeräuschen unserer Koffer die gesamte Stadt aufzuwecken. Im Bus, der etwa 2 1/2 Stunden bis nach Pärnu brauchte, haben dann eigentlich alle Fahrgäste geschlafen, bis in einem kleinen Dorf eine Familie mit Kind einstieg, das auf dem Tablet seines Vaters ein Spiel mit lautem Gedudel spielte. Während der Fahrt regnete es ein bisschen, aber das war schnell wieder vorbei. Da wir schon vor 10 Uhr in Pärnu ankamen, durften wir unsere Koffer erst einmal im „Lõuna-Hostel“ abstellen, so dass wir mit leichtem Gepäck einen Stadtrundgang machen konnten. Auch in Pärnu hängt die Weihnachtsbeleuchtung noch und im Einkaufszentrum „Port Artur“ am Busbahnhof dudelte laute Weihnachtsmusik. Auch außerhalb von Tallinn scheint die Weihnachtszeit also einfach so weiterzugehen. Im Einkaufszentrum ertönten auch ab und an Durchsagen zu speziellen Angeboten für Weihnachtsgeschenke. Wieder hatte ich wie im Januar den Eindruck, dass auch im Winter einige Touristen hier sind (hauptsächlich, wie immer, Finnen), wohingegen die Stadt im Herbst letztes Jahr wie ausgestorben wirkte. Wir spazierten durch die Innenstadt und die mit Bäumen gesäumten Straßen in Richtung supelrand (Badestrand), wo starker Wind herrschte. Die Temperatur lag bei etwa 3 Grad, schwer vorstellbar, dass wir vor etwa 11 Monaten noch auf der zugefrorenen Ostsee rumgelaufen sind. Aber egal bei welchem Wetter, am Strand von Pärnu ist es immer toll, und gegen den Wind hatte ich ja meine Estland-Mütze.

Nach dem Strandbesuch hatten wir Lust auf ein Heißgetränk und gingen ins Café „Supelsaksad“, das wir schon immer ausprobieren wollten. Der Name bedeutet „Badeherren“. Das Café ist eine weitere Empfehlung in diesem Post, denn es ist sehr schön eingerichtet. Ein bisschen retromäßig, wie man so schön sagt. An den gemusterten Tapeten hängen alte Werbeplakate für Badeurlaub in Pärnu und einige Schwarz-Weiß-Fotos aus der Stadt und vom Strand. Auch der Kaffee, der Kakao und das Essen waren sehr lecker und günstig. Die Weihnachtsmusik, die auch hier lief, war nicht ganz so nervig wie im Einkaufszentrum. Beim Rausgehen entdeckten wir noch einen kleinen Verkaufsstand mit Kalendern und Postkarten. Ich habe mir einen tollen Buchkalender mit alten Werbeplakaten gekauft, weiter unten seht ihr ein paar Bilder davon. Außerdem besuchten wir die „Maarja-Magdaleena Gild“. Das ist ein Haus, das sich auf mehreren Etagen unterschiedlichen Handwerken widmet. Es gibt kleine Souvenirläden und offene Werkstätten, in denen man mit den Künstlern sprechen und zum Teil auch spezielle Anfertigungen bestellen kann. Wir waren allerdings nur in dem Laden im Erdgeschoss, da wir erst im Nachhinein rausgefunden haben, wieviel mehr es in diesem Haus noch gibt. Gelohnt hat es sich trotzdem, denn so konnte ich noch ein paar Mitbringsel besorgen. Und das war die vorletzte Empfehlung für diesen Post.

Eine Ecke in der Innenstadt, die gerade umgestaltet wird
Eine Ecke in der Innenstadt, die gerade umgestaltet wird
Der tolle Kalender, eigentlich ein „Urlaubstagebuch“

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Die letzte Empfehlung für heute ist das Hostel, in dem wir gerade sind, das „Lõuna-Hostel„, das so heißt, weil es sich auf der Lõuna (Südstraße) befindet. Auch hier haben wir 15 Euro pro Person gezahlt und haben sogar ein eigenes Bad und einen Fernseher. Das Hostel ist sehr groß und bietet verschiedene Arten von Zimmern mit unterschiedlicher Ausstattung. Von der Einrichtung her ist unser Zimmer nichts Besonderes, aber gemütlich, ordentlich und sauber. Außerdem liegt das Hostel sehr zentral, man ist schnell in der Innenstadt und am Strand. Dorthin gingen wir am Nachmittag nochmal, um einen weiteren Strandspaziergang zu machen, denn die Sonne war hinter den Wolken hervorgekommen, und wir konnten am Strand beobachten, wie sie langsam sank. Irgendwann taten uns allerdings die Füße weh, so dass wir nur noch ein paar Läden besuchten und dann ins Hostel gingen.

Die Eliisabeti Kirik (Elisabethen-Kirche)
Die Eliisabeti Kirik (Elisabethen-Kirche)
Im Winter muss man das nicht so genau nehmen
Im Winter muss man das nicht so genau nehmen
Langsam beginnt die Sonne zu sinken
Langsam beginnt die Sonne zu sinken

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Hier werden die Strandbänke außerhalb der Sommersaison „gelagert“
Hier läuft man auf den Strand zu
Hier läuft man auf den Strand zu
Im beim Strand gelegenen Kalevi-Stadion werden im Winter die Umkleidekabinen aufbewahrt
Im beim Strand gelegenen Kalevi-Stadion werden im Winter die Umkleidekabinen aufbewahrt

Ihr seht, wir haben schon ein paar schöne Tage hier in Estland verbracht. Gut, dass uns noch einige weitere bevorstehen, und zwar in Tartu, wo wir morgen hinfahren – zum Glück fahren so viele Busse von Pärnu nach Tartu, dass wir morgen mal ausschlafen können. Allerdings hat sich unser Plan für Tartu noch einmal geändert, wir werden nun doch nicht bei Merit übernachten. Ihre Mitbewohnerin hat sich kurzfristig entschlossen, Silvester in Tartu zu verbringen, so dass wir im Wohnzimmer schlafen müssten. Da die Wohnung sehr offen ist, hätten wir dann für vier Tage kaum Privatsphäre und wären vielleicht auch im Weg. Also haben wir uns doch noch ein kleines Appartement gebucht, und zwar in einem Studentenwohnheim in der Nähe meiner früheren Wohnung. Das war im Winter zum Glück auch kurzfristig noch möglich und zudem günstig. Ich bin gespannt, ob ich auch dafür wieder eine Empfehlung aussprechen kann.Wie genau wir Silvester verbringen, steht noch nicht fest, aber wir werden schon was finden.


4 Gedanken zu “Verlängerte Weihnachtszeit im Westen

  1. ehe, eheda, ehedat: rein, uhrsprünglich.

    p.e. „ehe ehe“

    Supelsaksad – die Badeherren

    saks – der Herr
    härra – der Herr
    sakslane – der/die Deutsche

  2. Wieder mal so ein toller Bericht – und so ausführlich. Tja, in Estland bin ich auch immer wieder gern, und selbst der – leider momentane schneefreie – Winter hat, wie Du uns zeigst, seine besonderen Reize!
    Schöne Tage noch „da oben“!

    Zwei kleine Dinge sind mir beim Lesen aufgefallen:

    1. Haapsalu gehört natürlich NICHT zu den größten Städten von Estland. Schließlich gibt es ja auch noch Tartu, Narva, Kohtla-Järve, Valga u.a. Aber ich denke, das ist Dir bekannt.

    2. Mit dem Namen des genannten Cafés in Pärnu habe ich ein Problem. „Supelsaksad“ ist in der Tat ein komischer Name, und übder den ersten Wortteil (supel-) brauchen wir nicht zu reden. Aber „saksad“ ist eigentlich nicht der Plural zu „Deutscher“, sondern zu „Deutschland“ (was natürlich keinen Sinn ergibt). „Deutsche“ (im Sinne von deutschen Staatsbürgern) heißt – wenn mich meine Estnischkenntnisse nicht täuschen – doch „sakslased“ (Plural zu „sakslane“). Oder etwa nicht?

    1. Danke für Lob und Hinweise! Bei der Sache mit den Städten hatte ich verschiedene Formulierungen gewählt und irgendwann nicht mehr gemerkt, was ich eigentlich schreibe, deshalb der blöde Fehler. Es ging mir um die größten Städte im Westen. Gut, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Die Frage nach dem Namen des Cafés wurde ja inzwischen beantwortet.

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