Neue estnische Spuren in unserer Wohnung

Wie versprochen zeige ich euch nun all die Sachen, die Stephan und ich aus Estland mitgebracht haben. Meinen tollen Buchkalender habt ihr ja schon gesehen. Die Geschenke für die Familie lasse ich natürlich weg, da sie zum Großteil noch nicht verschenkt worden sind oder ich sie per Post verschickt habe und daher nicht fotografieren konnte.

Ein Rezeptbuch rund um Piim (Milch)
Ein Rezeptbuch rund um piim (Milch).
Der Film "Seenelkäik" auf DVD.
Der Film „Seenelkäik“ auf DVD.
Im Kalev-Schokoladengeschäft in Tartu gab es dieses T-Shirt. Mesikäpp (Honigpfote) ist eine Schokolade mit Waffelstückchen und Honig, die ich schon als Kind sehr gerne gegessen habe.
Im Kalev-Schokoladengeschäft in Tartu gab es dieses T-Shirt. Mesikäpp (Honigpfote) ist eine Schokolade mit Waffelstückchen und Honig. Ein Geschmack, der mich immer an meine Kindheit erinnern wird. Der Bär sah allerdings früher anders aus und ich fand den Alten schöner.
Rückseite des Shirts. Es ist Größe XXL, so dass ich es nur zum Schlafen tragen kann, aber ich fand es so toll. Den Mesikäpp-Plüschbären, den es in dem Laden auch gab, hätte ich leider nicht mehr in den Koffer bekommen.
Rückseite des Shirts. Es ist Größe XXL, so dass ich es nur zum Schlafen tragen kann, aber ich fand es so toll. Den Mesikäpp-Plüschbären, den es in dem Laden auch gab, hätte ich leider nicht mehr in den Koffer bekommen, deshalb habe ich ihn mir nicht gekauft.
Ein Buch mit den besten estnischen Pressefotos aus dem Jahre 2013.
Ein Buch mit den besten estnischen Pressefotos aus dem Jahre 2013. Es hat leider beim Transport im Rucksack etwas gelitten.
Eine Seite aus dem Buch. Abgebildet sind Ausschnitte aus den polizeilichen Prostituierten-Registern aus den 20er Jahren, die im Ajalooarhiiv, wo ich mein Praktikum gemacht habe, aufbewahrt werden. Diese hatte mir Edith (unter anderem) gleich an meinem ersten Praktikumstag gezeigt.
Eine Seite aus dem Buch. Abgebildet sind Ausschnitte aus den polizeilichen Prostituierten-Registern aus den 20er Jahren, die im Ajalooarhiiv, wo ich mein Praktikum gemacht habe, aufbewahrt werden. Diese hatte mir Edith (unter anderem) gleich an meinem ersten Praktikumstag gezeigt.
Ein Bild aus dem Buch, das ich besonders gut finde: die Ehefrau des estnischen Staatspräsidenten Toomas Hendrik Ilves besprüht ihren Mann mit Mückenschutz-Spray
Ein Bild aus dem Buch, das ich besonders gut finde: die Ehefrau des estnischen Staatspräsidenten Toomas Hendrik Ilves besprüht ihren Mann mit Mückenschutz-Spray.
Bilder aus der Serie "Mis sul taskus on?" (Was hast du in der Tasche), bei der Passanten in Tartu gebeten wurden, den Inhalt ihrer Taschen zu zeigen. Typisch estnisch ist vor allem der Reflektor. Interessanterweise hat einer der Passanten einen Schlüsselanhänger von Alba Berlin.
Bilder aus der Serie „Mis sul taskus on?“ (Was hast du in der Tasche?), bei der Passanten in Tartu gebeten wurden, den Inhalt ihrer Taschen zu zeigen. Typisch Estnisch ist vor allem der Reflektor. Interessanterweise hat einer der Passanten einen Schlüsselanhänger von der Basketballmannschaft Alba Berlin.
Eine Sammlung historischer Karten.
Stephan ist ein großer Fan historischer Landkarten und hat sich diese Sammlung gekauft. Auch für mich als (vielleicht) angehende Archivarin ist das natürlich interessant.
Ein bisschen Kosmetik. Die rechte Creme ist von der in Estland sehr beliebten Naturkosmetik-Marke Puhas Loodus (reine Natur).
Ein bisschen Kosmetik. Die rechte Creme ist von der in Estland sehr beliebten Naturkosmetik-Marke Puhas Loodus (reine Natur).
Ich habe mir wieder den Kalender mit den traditionellen Mustern gekauft, den ich für 2013 schon hatte. Laura hat auch wieder einen bekommen.
Ich habe mir wieder den Kalender mit den traditionellen Mustern gekauft, den ich für 2013 schon hatte. Laura hat auch wieder einen bekommen.
Die Kalendermotive für dieses Jahr.
Die Kalendermotive für dieses Jahr.
CDs von den estnischen Bands Elephants from Neptune, Wolfredt, Tenfold Rabbit, Sibyl Vane und Odd Hugo.
CDs von den estnischen Bands Elephants from Neptune, Wolfredt, Tenfold Rabbit, Sibyl Vane und Odd Hugo.
Natürlich war ich auch wieder in dem tollen Sockenladen in Tartu shoppen.
Natürlich war ich auch wieder in dem tollen Sockenladen in Tartu.
Eine besonders schöne Papiertüte von der estnischen Buchhandlungs-Kette Rahva Raamat.
Eine besonders schöne Papiertüte von der estnischen Buchhandlungs-Kette Rahva Raamat.
Zwei Paar Ohrringe mit typischen Mustern aus tollen Läden in Haapsalu und Pärnu. Laura habe ich auch ein Paar geschenkt, das dem oberen ähnelt.
Zwei Paar Ohrringe mit typischen Mustern aus tollen Läden in Haapsalu und Pärnu. Laura habe ich auch ein Paar geschenkt, das dem oberen ähnelt.
Ich habe mir noch eine Mustertasse gekauft.
Ich habe mir noch eine Mustertasse gekauft.
Die Tasse mit dem Muster aus Türi fand ich besonders schön. Irgendwann hätte ich gerne einen ganzen Schrank voll mit allen Mustertassen, die es gibt.
Die Tasse mit dem Muster aus Türi fand ich besonders schön. Irgendwann hätte ich gerne einen ganzen Schrank voll mit allen Mustertassen, die es gibt.
Neue Deko an einem unserer CD-Regale: Postkarten aus dem Café Supelsaksad in Pärnu. Die Motive sind auch in dem Kalender, den ich mir dort gekauft habe. Unten seht ihr die Karten nochmal einzeln im Detail.
Neue Deko an einem unserer CD-Regale: Postkarten aus dem Café Supelsaksad in Pärnu. Die Motive sind auch in dem Kalender, den ich mir dort gekauft habe. Unten seht ihr die Karten nochmal einzeln im Detail.

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Noch ein paar Postkarten. Die rechte ist ebenfalls vom Café Supelsaksad, die mittlere aus der Touristeninformation in Otepää und die linke aus dem tollen und bis unter die Decke mit Büchern vollgestopften Antiquariat Raamatukoi in der Tallinner Altstadt (unbedingt einen Besuch wert!).
Noch ein paar Postkarten, die wir noch aufhängen wollen. Die rechte ist ebenfalls vom Café Supelsaksad, die mittlere aus der Touristeninformation in Otepää und die linke aus dem tollen und bis unter die Decke mit Büchern vollgestopften Antiquariat Raamatukoi in der Tallinner Altstadt (unbedingt einen Besuch wert!).
Verschiedene Infomaterialien.
Verschiedene Infomaterialien und Eintrittskarten.
Flyer vom Bankenmuseum und der Unibibliothek in Tallinn
Flyer vom Bankenmuseum und der Unibibliothek in Tallinn
Dieses Heft lag noch bei Merit. Die Zeichnungen sind von dem estnischen Künstler Navitrolla (siehe unten).
Dieses Heft lag noch bei Merit. Die Zeichnungen sind von dem estnischen Künstler Navitrolla (siehe unten).
Zwei Flyer aus dem Ajalooarhiiv, die ich auch noch bei Merit liegen hatte. Der rechte ist von dem Projekt, an dem ich in meinen ersten Praktikumstagen mitgearbeitet habe.
Zwei Flyer aus dem Ajalooarhiiv, die ich auch noch bei Merit liegen hatte. Der rechte ist von dem Projekt, an dem ich in meinen ersten Praktikumstagen mitgearbeitet habe.
Die estnischen Archive im Überblick auf der Rückseite des einen Flyers.
Die estnischen Archive im Überblick auf der Rückseite des einen Flyers.
Schokolade mit Kama. Kama ist eine Mischung aus geröstetem Hafer-, Roggen-, Erbsen- und Gerstenmehl, das in Estland traditionell mit Milch, Buttermilch oder Kefir und etwas Zucker verrührt getrunken oder auch für verschiedene Speisen verwendet wird. Wir hatten noch mehr Schokolade mitgebracht, die ist aber inzwischen aufgegessen.
Schokolade mit kamaKama ist eine Mischung aus geröstetem Hafer-, Roggen-, Erbsen- und Gerstenmehl, das in Estland traditionell mit Milch, Buttermilch oder Kefir und etwas Zucker verrührt getrunken oder auch für verschiedene Speisen verwendet wird. Wir hatten noch mehr Schokolade mitgebracht, die ist aber inzwischen aufgegessen. Auch eine Packung kama habe ich gekauft und damit unter anderem schon leckere Waffeln gebacken.

Wenn ich jetzt nichts vergessen habe, dann war es das. In den nächsten Tagen werde ich mich daran machen, die neuen Street-Art-Bilder zu bearbeiten und dann hier zu posten. Außerdem möchte ich mal die diversen Tipps zu Cafés, Museen und so weiter übersichtlich zusammenstellen, die ich in diversen Posts immer mal wieder gegeben habe. Zum Schluss möchte ich noch auf die Internetseite des oben erwähnten Künstlers Navitrolla (mit bürgerlichem Namen Heiki Trolla) aufmerksam machen. Seine Bilder sieht man in Estland immer wieder mal auf Schreibwaren, T-Shirts, Kalender und anderen Sachen.

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2 Gedanken zu “Neue estnische Spuren in unserer Wohnung

  1. Ach! Das ist ja hochinteressant! Bei Deinen Abbildungen ist eine Postkarte mit Briefmarken dabei. Darauf steht gedruckt: „La plej bela Kuracloko – Pärnu en Estonio. (. . .)“ – Bist DU als Sprachen-Fan nicht mal stutzig geworden? Was ist denn DAS für ein Idiom??? Aber natürlich: Es muss Esperanto sein! (Ich selbst dachte erst an Litauisch, da es dort auch solche Wörter auf -oj gibt wie im weiteren Text der abgebildeten Postkarte . . .) – Na, das ist ja ein Ding! Andererseits: Die Karte trägt einen Poststempel von 1929, und da scheint mir das mit dem Esperanto als (damals) aktuelle Strömung irgendwie in die Zeit zu passen. Dass sich Esperanto dann später als Mittel zur Völkerverständigung „nicht wirklich“ durchgesetzt hat, wissen wir ja.

    Für weitere Vergleiche und evtl. Verifizierung siehe ggf. Begriff „Esperanto“ unter Wikipedia (o.ä.).

    1. Ich war auch erst verwirrt, als ich die Karte sah, auf den ersten Blick dachte ich an Rumänisch, habe dann aber schnell mit Hilfe des Internets herausgefunden, dass es Esperanto ist. Kurios jedenfalls. Ich bringe am Sonntag mal den Kalender aus dem Café Supelsaksad mit, ist bestimmt auch für euch interessant.

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