Kleiner Nachtrag

Hier nur ein paar Neuigkeiten in Bezug auf meinen letzten Post. Und zwar ist der Gewinner des erwähnten Audience Award, bei dem Besucher der Tallinn Music Week für die Band/den Künstler mit dem besten Auftritt abstimmen konnten, doch schon bekannt, wie ich eben erfahren habe. Gewonnen hat in diesem Jahr kein estnischer Act, aber doch ein baltischer, und zwar die litauische Band ba., deren Musik mir auch sehr gut gefällt. Sie erhalten neben der Aufmerksamkeit, die der Award einer Band einbringen kann, 1.000 Euro „towards the development of the artist’s career“, wie es vonseiten der Tallinn Music Week heißt. Nachdem mit Metsakutsu im letzten Jahr ein Künstler gewonnen hat, der seine Texte ausschließlich auf Estnisch verfasst, wurde also auch dieses Mal ein Act ausgezeichnet, der ganz auf Lyrics in der eigenen Muttersprache setzt. Finde ich super, denn ich selbst vertrete schon lange die Ansicht, dass – so wichtig mir Songtexte sind – die Sprache in der Musik eigentlich unerheblich ist. Und auch wenn ich leider kein Wort verstehe, finde ich doch, dass Litauisch sich zum Singen (jedenfalls bei dieser Art von Musik) wunderbar eignet. Die Reaktion der Band auf die Auszeichnung könnt ihr hier lesen, wer mehr Musik von ba. hören will, kann das auf ihrer Soundcloud-Seite tun.

Im letzten Post schrieb ich ja noch, dass noch immer nicht feststeht, wer Ende Mai beim Indiefest in Tartu spielen wird. Eigentlich ist es mir relativ egal, wer dort auftritt, denn solange ein paar der üblichen Verdächtigen dabei sind, ist mir das mehr als recht. Aber neugierig ist man dann ja schon, zumal es außer dem Datum noch überhaupt keine Infos gab. Stephan, der schon einmal Kontakt mit dem Organisator aufgenommen hatte, hat ihm dann vorgestern Abend mal eine Mail geschrieben, um zu erfragen, wie es aussieht, und ab wann wir Karten kaufen können. Er schrieb recht schnell zurück – und kündigte an, dass im Laufe des gestrigen Tages die Bands bekannt gegeben werden sollen. Das traf sich ja gut! Noch ist das Lineup nicht vollständig, aber aus Estland sind auf jeden Fall Ans.Andur, Chalice (der auch unter seinem bürgerlichen Namen Jarek Kasar bekannt ist und seine Musikkarriere als Rapper begann, dann aber irgendwann auf eher traditionelle Lieder umstieg), Zebra Island und Junk Riot dabei. Hinzu kommen ein paar Bands aus dem Ausland. Haut mich jetzt noch nicht um, ist aber schonmal ein guter Anfang, vor allem wegen Junk Riot, die ich schon länger kenne und mag.

Ja, das nur so kurz am Rande, weil ich den letzten Post nicht so fehlerhaft oder zumindest veraltet stehen lassen wollte.

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2 Gedanken zu “Kleiner Nachtrag

  1. Liebe Eva,

    vielen Dank für die detaillierten Beschreibungen der Acts! Jetzt habe ich unglaublich viel neue Musik zu hören! Und auch super, dass du dich mit den verschiedensten Musikrichtungen auseinander gesetzt hast.
    Aber sehr schade mit Tenfold Rabbit, diese Band befindet sich schon länger in meiner Playlist. Dank der Trennungsinformation höre ich jetzt alles, was auf Spotify von denen zu finden ist, hoch und runter. Danke also auch dafür. Im Übrigen bin ich ein wenig neidisch auf euch, dass ihr Mitte Mai wieder Estland und insbesondere Tartu besucht. Aber ich hoffe auf viele Fotos und laaaaange Blogeinträge, dann ist das gut zu verkraften ;)
    Ich wünsche dir einen guten Semesterstart und genieß den Frühling in Leipzig!

    Viele Grüße,
    Charlotte

    1. Hey!
      Danke wieder einmal für die netten Worte! Freut mich sehr, dass du auch meinen anderen Blog gerne liest und estnische Musik hörst! Das Baltikum im Gesamten ist wirklich ein wahrer Quell guter Musik, da gibt es eine ganze Menge zu entdecken! Ich muss aber dazu sagen, dass die Auswahl, die ich hier präsentiere, sehr subjektiv ist. ;)
      Durch diesen Post über die TMW bin ich auf drei sehr gute Videos von Tenfold Rabbit gestoßen. Sie sind im November im estnischen Fernsehen aufgetreten und haben dort drei Songs ihres zweiten Albums in einer besonderen Version eingespielt, gefällt mir sehr sehr gut, vielleicht ist das auch was für dich. Hier ist eins davon: https://www.youtube.com/watch?v=j5YnpGkECl8 (Warm Wave) Die anderen beiden (7 am und Slip Into The Dark) müsste YouTube dir dann als „ähnliche Vidos“ an der rechten Seite anzeigen. Nachdem ich diese Videos gesehen habe, finde ich es noch viel trauriger, dass die Band nicht weitermacht.
      Die langen Blogeinträge und Fotos von unserem Estland-Urlaub im Mai wird es geben, versprochen! Und das Frühling-in-Leipzig-Genießen läuft schon auf Hochtouren.
      Viele Grüße
      Eva

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