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Wenn man ein Land häufig bereist, sich dort sehr wohlfühlt und vielleicht sogar Freunde dort hat, dann bedeutet das Ende eines Aufenthalts nicht das Ende der Verbundenheit mit dem Land. Im Gegenteil, es hinterlässt Spuren. Diese können materieller Art sein, zum Beispiel in Form von mitgebrachter Deko, die man sich aufhängt, oder Büchern über das Land. Sie können aber auch immateriell sein, und zwar einfach als Interesse an allem, was in dem Land geschieht, oder als Gefühl des „immer-wieder-in-das-Land-zurückkehren-Wollens“.

So geht es mir mit vielen Ländern, ganz besonders aber mit Estland. 1998, im Alter von sieben Jahren, war ich zum ersten Mal dort im Urlaub, mit meiner Familie. Darauf folgten viele weitere Sommer in diesem wunderschönen Land im Baltikum, das mich so begeistert hat, dass ich beschloss, mein Praxissemester (fester Bestandteil meines Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement) von August 2012 bis Januar 2013 in Tartu, der zweitgrößten Stadt Estlands, zu absolvieren. Ich arbeitete dort im historischen Staatsarchiv, genauer gesagt im „Access and Enquiry Department“.

Während meines Praktikums war dieser Blog eine Art virtuelles Tagebuch und diente außerdem dazu, meine Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Jetzt, nach meiner Rückkehr, möchte ich ihn dazu nutzen, über besagte estnische „Spuren“ zu berichten. Es geht dabei nicht ausschließlich um „Spuren“ in meinem Leben, sondern auch ganz allgemein um Dinge, die mit Estland zu tun haben, und die ich für interessant halte, und auch um estnische „Spuren“ in Deutschland. Ich möchte betonen, dass ich nicht den Anspruch habe, hier immer vollständig und topaktuell über Ereignisse in Estland zu berichten. Vielmehr wähle ich ziemlich subjektiv aus, worüber ich schreiben möchte.

Zudem findet ihr Links, die ich für interessant und/oder nützlich halte; Fotos, die ich während meiner Aufenthalte in Estland gemacht habe (und machen werde); und das „Song-der-Woche-Archiv“, eine Liste der Songs, die mich während meines Praktikums begleiteten.

Fragen, Anregungen, Korrektur meiner Übersetzungen (mein Estnisch ist alles andere als perfekt), oder was auch immer gerne direkt hier im Blog per Kommentarfunktion oder aber per Mail an: evaestonia@web.de

Head lõbutsemist! – Viel Spaß!

Eure Eva

P. S.: Ich habe auch noch einen zweiten Blog, der heißt handlungsfrei.

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